Erste Ausgabe des Kinderfilmfestivals
im Operndorf Afrika, Burkina Faso

16. – 19. Juli 2019

Die Auswahl des KIFIFE, darunter Dokumentationen, Spielfilme, Kurzfilme und Animationen, basiert auf afrikanischen Kindern und Jugendlichen als Protagonisten oder Regisseure, die ihre Alltagsrealität zeigen wollen.

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Filmvorführungen

Mittwoch, 17. Juli, 15.00 Uhr

Operndorf

Category: Screening

SÖODO

Frankreich, Burkina Faso | 2015 | Dokumentarfilm | 11 min | Mooré und Französisch mit französischen Untertiteln

In der Nähe eines Affenbrotbaums bereitet sich eine Gruppe von Kindern darauf vor, Söodo (Mooré für ZaubererIn) zu spielen. Ein Kind zeichnet eine Spirale, deren Zentrum so schnell wie möglich erreicht werden muss. Der Letzte, der ankommt, wird zum Zauberer. Durch eine hektische Verfolgung muss er ein anderes Kind fangen und seinen Talismann weitergeben. Das andere Kind wird dann zum Zauberer. Das Ziel des Spiels ist es, bei Sonnenuntergang kein Zauberer zu sein.

“Zu Ehren von Mabô Kouiyaté und den Kindern der Welt”

von Michel K. Zongo

Regisseur und Drehbuchautor

Michel K. Zongo,1974 in Koudougou, Burkina Faso, geboren, ist Regisseur und Drehbuchautor. Von 2003 bis 2008 arbeitete er für Cinomade, eine Vereinigung mit Sitz in Burkina Faso, deren Ziel es ist, Instrumente zu entwickeln und zu verbreiten, um das politische Bewusstsein zu stärken, insbesondere durch Kino. „La sirène de Faso Fani“ ist sein zweiter Langspielfilm.

Oulinine Imdanate

Frankreich, Burkina Faso | 2014 | Dokumentarfilm | 10 min | Tamasheq und Französisch mit französischen Untertiteln

Irgendwo in der Wüste schlägt Fadimata Wallett Oumar, Tuareg-Dichterin aus Timbuktu, ihr Zelt auf. Sie singt von ihrer Sehnsucht nach ihrer Wüstenkindheit und ihrer Schönheit. Eine Gruppe von Kindern bereitet sich auf ein Spiel vor, das einen Ziegenhirten und seine Ziegen, einen Schakal und einen Richter umfasst.

“Zu Ehren von Mabô Kouiyaté und den Kindern der Welt”

von Michel K. Zongo

Regisseur und Drehbuchautor

Michel K. Zongo,1974 in Koudougou, Burkina Faso, geboren, ist Regisseur und Drehbuchautor. Von 2003 bis 2008 arbeitete er für Cinomade, eine Vereinigung mit Sitz in Burkina Faso, deren Ziel es ist, Instrumente zu entwickeln und zu verbreiten, um das politische Bewusstsein zu stärken, insbesondere durch Kino. „La sirène de Faso Fani“ ist sein zweiter Langspielfilm.

Nirin

Schweiz | 2015 | Spielfilm | 16 min | Malagassy mit französischen Untertiteln

Nirin ist 6 Jahre alt. Er verlässt zum ersten Mal sein kleines Heimatdorf in Madagaskar. In Begleitung seiner Mutter und seiner beiden kleinen Brüder durchqueren sie das Land in einem Buschtaxi. Die Mutter hatte ihren Kindern eine lange und schöne Reise versprochen und Nirin ist ganz aufgeregt bei dem Gedanken, das Land zu entdecken. Aber diese große Reise verläuft nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte.

von Josua Hotz

Regisseur und Cutter

Geboren am 6. Juli 1986 in Madagascar, lebte Josua Hotz, Schweizer durch Adoption, seit 1995 in Neuchâtel, wo er auch zur Schule ging. Fasziniert von Video und neuen Technologien, studierte er an der ERACOM (Schule für Kunst und Kommunikation, Lausanne). 2010 begann er sein Filmstudium an der ECAL in Lausanne und promovierte mit Auszeichnung im Jahr 2015. Sein Kurzfilm Nirin (2015) basiert auf seiner persönlichen Geschichte.

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